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Nicht nur Bares ist Wahres in VVT-Bussen

Die Kartenzahlung in allen vom VVT beauftragten Verkehrsmitteln wird ab 2027 schrittweise und bis 2030 flächendeckend möglich sein - die Möglichkeit der Barzahlung bleibt bestehen.

Der VVT hat in den letzten Jahren ein zweistufiges Vergabeverfahren durchgeführt, um Fahrscheindrucker und Telematik in der gesamten VVT-Busflotte auf den neuesten technischen Stand zu bringen und für die Zukunft zu rüsten. Dadurch werden neben der Kartenzahlung auch Echtzeitdaten zum Standort des jeweiligen Fahrzeugs übertragen, die eine bessere Anschlusssicherung und Ampelbeeinflussung für stabilere Fahrzeiten ermöglichen.  

Mit dem Einsatz neuer Fahrzeuge startet auch der Pilotbetrieb Telematik ab 2027 im Stubaital und Wipptal sowie auf der Direktbusstrecke zwischen Lienz und Innsbruck. Damit ist auch die Kartenzahlung bei diesen Bussen möglich. Anschließend beginnt die schrittweise Einführung des neuen digitalen Bezahlsystems in ganz Tirol. 2030 soll die Kartenzahlung flächendeckend in allen Fahrzeugen des VVT verfügbar sein. Bargeldlose Ticketkäufe sind derzeit noch ausschließlich online über die VVT-Tickets-App und den VVT-Ticketshop möglich. 

Schrittweise Umrüstung der Busflotte 

Bereits seit August 2026 werden neue Fahrzeuge mit dem modernen Telematik-System ausgeliefert – ausgestattet mit neuen Fahrscheindruckern, einem Bezahlterminal und der dazugehörigen Software. Die aktuell im Einsatz befindlichen Fahrzeuge werden schrittweise umgerüstet.  

Zum Einsatz kommen dabei Kartenbezahlgeräte, wie sie auch aus dem Handel bekannt sind – Fahrgäste finden also ein vertrautes Bezahlerlebnis mit Kredit-, Bankomatkarte oder per Handy vor. Selbstverständlich kann in allen VVT-Bussen weiterhin auch mit Bargeld bezahlt werden.  

Neben dem Kartenterminal profitieren die Fahrgäste durch das neue Telematiksystem auch von zusätzlichen Funktionen wie deutlich verbesserter und genauerer Echtzeitinformationen zum Fahrplan, einer optimierten Anschlusssicherung und Ampelbeeinflussung.  

Mobilitätslandesrat René Zumtobel betont die Vorteile der Umstellung: „Mit der schrittweisen Einführung der Kartenzahlung machen wir den öffentlichen Verkehr in Tirol zugänglicher, alltagstauglicher und beim Bezahlvorgang sicherlich auch schneller. Wer bar bezahlen möchte, kann das auch weiterhin tun – wer lieber mit Karte zahlt, hat ab 2027 zunehmend die Wahl. Gleichzeitig investieren wir mit der modernen Telematik in den neuen Bussen auch in mehr Zuverlässigkeit: Echtzeitinformationen, eine bessere Anschlusssicherung und die Ampelbeeinflussung sorgen für stabilere Fahrzeiten und damit für einen Öffi-Betrieb, auf den sich die Menschen in Tirol verlassen können.“ 

Pilotprojekt: Stubai- und Wipptal sowie Direktbusstrecke Lienz–Innsbruck  

Der flächendeckende Pilotbetrieb in allen Bussen einer Linie startet im ersten Quartal 2027 im Stubai- und Wipptal sowie auf der Direktbusstrecke Lienz–Innsbruck. 

Weitere einzelne Fahrzeuge wurden ebenfalls bereits mit dem neuen System ausgestattet und dadurch Kartenzahlung ermöglicht. Dabei handelt es sich nicht um gesamte Linien, jedoch um neu angeschaffte Busse, die bereits im Zillertal, in der Kaiserregion, im Paznauntal, der Direktbuslinie Landeck-Mals und der Talllinie Ötztal unterwegs sind.  

VVT-Geschäftsführer Alexander Jug begrüßt die neuen Möglichkeiten: „Die Kartenzahlung bringt Vorteile für Fahrgäste und Lenkpersonal gleichermaßen. Der Ticketkauf wird einfacher, und das oft aufwendige Hantieren mit Bargeld und Wechselgeld entfällt. Mit dem Pilotbetrieb sammeln wir nun wichtige Erfahrungen für die weitere Einführung in Tirol.“