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Saisonstart für den Osttiroler Radzug - 104.600 Fahrgäste im Jahr 2025

Mit Beginn der Sommersaison ist der Osttiroler Radzug wieder unterwegs: Bis Mitte September verbindet der beliebte Spezialzug Lienz und Innichen entlang des Drauradwegs und bietet Radfahrerinnen und Radfahrern eine komfortable, klimafreundliche Rückreisemöglichkeit nach ihrer Tour.

Radzug Osttirol am Bahnhof Lienz

Auch 2025 war der Radzug ein Erfolgsmodell im Freizeitverkehr: Rund 104.600 Fahrgäste nutzten im vergangenen Jahr das saisonale Angebot. Die Strecke nach Lienz mit dem Fahrrad zurückzulegen und anschließend mit der Bahn nach Innichen retour zu fahren, ist besonders bei Gästen aus Italien sehr gefragt. Entsprechend wird rund um italienische Feiertage – etwa den 15. August – traditionell ein besonders hohes Fahrgastaufkommen erwartet.

„Der Osttiroler Radzug verbindet zwei starke Mobilitätsformen: das Fahrrad für die aktive Freizeitgestaltung und die Bahn für die komfortable Rückfahrt. Die hohen Fahrgastzahlen sind ein klares Zeichen dafür, dass solche Angebote angenommen werden – von Einheimischen ebenso wie von Gästen. Der Osttiroler Radzug bleibt damit ein starkes Beispiel dafür, wie zusammen gedachte Mobilitätslösungen den öffentlichen Verkehr auch im Freizeitbereich attraktiv machen.“, erklärt Mobilitätslandesrat René Zumtobel.

Radfahren am Drauradweg – entspannt zurück mit dem Zug

Der Osttiroler Radzug gilt als Pionierprojekt im touristischen Freizeitverkehr: Bereits 1998 von den ÖBB eingeführt, ist er seit 2019 fixer Bestandteil des vom VVT organisierten Tiroler Nahverkehrs. Im vorderen Bereich des Zuges stehen Sitzplätze für Fahrgäste zur Verfügung, während die Fahrräder in einem eigenen Waggon mit rund 300 Abstellplätzen transportiert werden.

In der Radsaison von Mitte Mai bis Ende September verkehren insgesamt 440 der speziellen Radzugverbindungen und bieten damit ein dichtes und attraktives Angebot für Einheimische und Gäste. Das Konzept ist einfach und erfolgreich: Die Strecke entlang des Drauradwegs kann bequem in eine Richtung geradelt werden – die Rückfahrt erfolgt anschließend stressfrei mit dem Zug.

Starker Start in die neue Saison

Seit Mitte Mai rollt der Radzug wieder durch Osttirol – und knüpft an die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre an. Die kontinuierlich hohe Nachfrage zeigt, dass klimafreundliche Mobilitätsangebote auch im Freizeitbereich zunehmend an Bedeutung gewinnen.

VVT-Geschäftsführer Alexander Jug unterstreicht die strategische Bedeutung:
„Der Osttiroler Radzug zeigt eindrucksvoll, wie gut durchdachte Freizeitangebote angenommen werden. Unser Ziel ist klar: Wir wollen den öffentlichen Verkehr auch abseits des Alltags weiter stärken. Der Radzug ist dabei ein echtes Vorzeigeprojekt – er verbindet Tourismus, Klimaschutz und Mobilität auf ideale Weise.“

Auch Bürgermeisterin Elisabeth Blanik hebt den regionalen Nutzen hervor:
„Der Radzug ist ein wichtiger Impulsgeber für unsere Region. Er macht nachhaltige Mobilität erlebbar und bringt gleichzeitig zusätzliche Wertschöpfung nach Osttirol. Davon profitieren nicht nur unsere Gäste, sondern auch die heimische Wirtschaft.“

 

Radzug Osttirol