Wegweisendes Nightlinerkonzept feiert den 5. Geburtstag
Am 8. Juli 2021 ist das neue Nightlinerkonzept für den Großraum Innsbruck - bestehend aus einem auch spät nachts abgestimmten Netz aus ÖBB-Zügen, Regio- und Stadtbussen - in Betrieb gegangen.
Fünf Jahre später ist dieses Angebot für die Fahrgäste nicht mehr wegzudenken und wurde mittlerweile auch in anderen Bundesländern erfolgreich kopiert. Dafür wurden damals 87 Kurse und Fahrten neu geplant und so getaktet, damit das gesamte Öffi-Angebot in der Nacht von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag und vor Feiertagen am Innsbrucker Hauptbahnhof jeweils in einem Zeitraum von rund zehn Minuten um 1 Uhr und um 3 Uhr losfahren. Zudem sind seitdem zusätzliche Regio-Busse in der Nacht sowie die Innsbrucker Nightlinerbusse in einem dichteren Takt im Einsatz. Hintergrund für das österreichweit erstmals in Tirol erprobte Konzept: Gruppen können so nach Abendveranstaltungen, Bar- oder Clubbesuch gemeinsam zum Hauptbahnhof gehen und von dort aus in alle Himmelsrichtungen sicher nach Hause fahren.
„Öffis sollen dann fahren, wenn die Menschen sie brauchen. Das ist das gemeinsame Ziel, das VVT, IVB und ÖBB eint. Auch am Wochenende nach einer Feier oder einer Kulturveranstaltung ist es wichtig, verlässliche Verbindungen anzubieten und die Menschen gut nach Hause zu bringen. Durch die Einführung des Nightliner-Konzepts mit gemeinsamen Abfahrtszeiten von einem zentralen Punkt in Innsbruck müssen sich Gruppen nicht mehr auflösen, damit jede und jeder nach Hause kommt. Das ist nicht nur komfortabel, sondern gibt auch Sicherheit, wenn man in der Nacht in der Stadt unterwegs ist“, freut sich Mobilitätslandesrat René Zumtobel. Für Innsbrucks Mobilitätstadträtin Janine Bex steht fest: „Wer nachts sicher und bequem ohne Auto unterwegs sein kann, gewinnt ein Stück Freiheit. Der Nightliner ist deshalb ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität im Großraum Innsbruck.“
Den Erfolg des Konzepts untermauern auch die Zahlen: An einem durchschnittlichen Wochenende nutzen gut 9.000 Fahrgäste das Nachtangebot von VVT und IVB. „Damit ist der Nightliner ein echtes Erfolgsmodell“, freut sich IVB-Geschäftsführer Ekkehard Allinger-Csollich. VVT-Geschäftsführer Alexander Jug betont: „Öffentliche Mobilität endet nicht am Abend. Auch in den Nachtstunden braucht es verlässliche Verbindungen. Mit dem Nightlinerkonzept haben wir vor fünf Jahren ein Angebot geschaffen, das den Menschen im ganzen Land ermöglicht, auch nachts sicher, bequem und unabhängig mit Öffis unterwegs zu sein.“ Und ÖBB Regionalmanager Werner Dilitz ergänzt: „Mit diesem attraktiven Angebot sind wir nicht nur für Feiernde, sondern auch für Berufstätige mit Früh- oder Nachtschichten ein verlässlicher Partner.“ Für Postbus Regionalmanager Wolfram Gehri zeigt der Erfolg des Nightliners den hohen Bedarf an attraktiver Mobilität in den Nachtstunden: „Als Betreiber der Nightliner-Linien erleben wir, wie wichtig dieses Angebot für viele Menschen geworden ist. Der Nightliner verbindet Sicherheit, Komfort und Klimaschutz und ist damit ein Gewinn für die gesamte Region.“